Das ist die Zeit, die ich normalerweise täglich in den Zügen der Deutschen Bahn verbringen darf. Normalerweise deshalb, weil ich gerade heute in den Genuss gekommen bin, neben der notwendigen Fahrzeit noch ein paar Extra-Minuten auf einem Bahnhof in der Pampa im Zug rumzusitzen.Die werten Herren von der Bahn haben es nämlich nicht für nötig erachtet, auf den Schienenersatz-Bus zu warten, der die 4 Stationen lange Strecke umschifft, auf der derzeit "für mich" (so meine ich gelesen zu haben) gebaut wird. Was sie bauen? Nun, sie bauen garnicht. Sie reparieren. Denn es ist keine zweite Strecke in Aussicht, die die Pendler-Route, auf der ich verkehre, zweigleisig werden lassen würde.
Also fahre ich jeden Tag zur Arbeit und zurück, bin dabei insgesamt zwischen 12,5 und 14 Stunden (siehe heute) unterwegs, und kann, fast täglich, beim Blick über den Buchrand einige komische, schöne, absolut nervenraubende, abstoßende oder auch traurig-rührende Dinge beobachten.
Eigentlich bin ich schon zu spät dran, jetzt mit dem Niederschreiben dieser Geschichten zu beginnen .. aber noch hat der Spaß kein Ende - auf die nächsten 152 (oder 220) Minuten!