Gerüche in der Bahn? Ganz normal.. jeder kennt die Situation, in der man dem Typen zwei Sitze weiter gerne seinen Döner von hinten einverleiben würde.
Heute saßen drei Aceton-Leichen ein paar Meter von mir entfernt und haben die gesamte Fahrt über ihren Duft im Waggon verteilt. Was macht man da? Ein Fenster öffnen und auf Besserung hoffen ..
Das war der Moment, in dem Mister Ich-bin-alt-also-respektier-mich meinte, es zieht so fürchterlich bei offenen Lüftungsklappen. Auch meine Lüge, dass ich das Fenster gleich wieder schließen werde, hielt ihn nicht davon ab, selbst Hand anzulegen - um sich eine halbe Stunde später bei seiner Frau zu beschweren, wie fürchterlich schlecht die Luft wäre.
Schaum? Vor dem Mund? Wie jetzt?!
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Mittwoch, 27. August 2008
Tidbits: Momente in der Monorail VI
Sehr geehrte Frau Karstadt,
wenn Sie das nächste mal von Beginn bis Ende der Zugfahrt Ihre endlosen, teils etwas naiven, Geschichten erzählen, dann achten Sie bitte darauf, ob der Fahrgast neben Ihnen ein Buch in der Hand hält.
Und passen Sie vor allem auf, ob es ein dickes Buch ist. Diese Exemplare sind nämlich besonders gut dazu geeignet, Personen, die einen mit Ihrer penetranten Art am Lesen hindern, auszuschalten.
Vielen Dank.
wenn Sie das nächste mal von Beginn bis Ende der Zugfahrt Ihre endlosen, teils etwas naiven, Geschichten erzählen, dann achten Sie bitte darauf, ob der Fahrgast neben Ihnen ein Buch in der Hand hält.
Und passen Sie vor allem auf, ob es ein dickes Buch ist. Diese Exemplare sind nämlich besonders gut dazu geeignet, Personen, die einen mit Ihrer penetranten Art am Lesen hindern, auszuschalten.
Vielen Dank.
Dienstag, 12. August 2008
Tidbits: Momente in der Monorail V
"Das ist meine Freundin! Die bekommt nen Kuss, das hat sie verdient!"
"Hier Schatz, kannst Dir auch zwei Bier holen. 50 cent, 60 cent.. das sollt reichen."
"Du bist mein Drecksschatz, mit dem süßen Venushügel.."
"Jaa, das ist meine Freundin. Die ist eine ganz Süße."
(Was Alkohol und Drogen mit einem machen können - also: Finger weg davon, Leute! *zwinker*)
"Hier Schatz, kannst Dir auch zwei Bier holen. 50 cent, 60 cent.. das sollt reichen."
"Du bist mein Drecksschatz, mit dem süßen Venushügel.."
"Jaa, das ist meine Freundin. Die ist eine ganz Süße."
(Was Alkohol und Drogen mit einem machen können - also: Finger weg davon, Leute! *zwinker*)
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tidbits
Montag, 14. Juli 2008
Tidbits: Momente in der Monorail III
Nicht nur die DB baut für mich - nein, auch der KVB ist kräftig am Hackln*. Und weil menschliche Sprecher sooo arg teuer sind, hat man für die Ansagen in den Zügen auf eine künstliche Stimme zurückgegriffen.Wie das klingt? Probiert es selbst aus!
*österrichisch für "Schuften"
Mittwoch, 9. Juli 2008
Tidbits: Momente in der Monorail II
Rauchen - Einsteigen - Lesen - Schlafen - Umsteigen - Lesen - Fast Einschlafen - Umsteigen - Lesen - Dösen - Aussteigen - Rauchen - Einsteigen - Lesen - Aussteigen - Rauchen - Ende.Passend dazu.
Dienstag, 8. Juli 2008
Tidbits: Momente in der Monorail
Mir sind schon die unterschiedlichsten Reaktionen begegnet, wenn ich in öffentlichen Verkehrsmitteln eingeschlafen bin - von Schulkindern die im Minutentakt Aufwachen! rufen bis zu flüchtenden Sitznachbarn (hab ich geschnarcht? gefurzt?).Heute wurde ich von zwei Damen mit einem freundlichen Lächeln bedacht, als ich durch ihre Unterhaltung über eben dieses Thema wach wurde. Schön.
Im Schienenersatzverkehrslinienautobus - oder kurz: SEVLAB - war's hingegen unmöglich, die Augen aus einem anderen Grund als aus Angst zu schließen:
Der Typ heizt über die Landstraßen als gäb's was zu gewinnen, und hält dabei in etwa soviel Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen, dass beim, durch Abbieger ausgelösten, Bremsmanöver die Mehrheit der stehenden Fahrgäste gerade noch nicht umfällt. Auch schön.
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